Ein Portraitgemälde des Antwerpener Kunstmuseums ist nun als echter Rembrandt bestätigt worden.

Immer wieder triumphieren alte Meister mit wiederentdeckten Gemälden. Nun ist ein weiteres Rembrandt-Gemälde bestätigt worden; ein Gemälde des alten Meisters, der sich in seinem Selbstporträt programmatisch als "Lachender Rembrandt" (1628) zeigt.

Immer wieder triumphieren alte Meister mit wiederentdeckten Gemälden. Nun ist ein weiteres Rembrandt-Gemälde bestätigt worden; ein Gemälde des alten Meisters, der sich in seinem Selbstporträt programmatisch als "Lachender Rembrandt" (1628) zeigt.
Foto: AP

Brüssel. Ein Gemälde, das jahrzehntelang in einem Abstellraum des Antwerpener Kunstmuseums lag, hat sich als echter Rembrandt erwiesen. Der renommierte Rembrandt-Experte Ernst van de Wetering bestätigte die Originalität des Kunstwerks, wie der belgische Rundfunksender VRT am Donnerstag berichtete.

Es handelt sich um das „Porträt von Eleazar Swalmius“, das laut Signatur im Jahr 1637 entstand. Experten hatten sich jahrhundertelang über den wahren Urheber gestritten. Schließlich verschwand das Bildnis wegen Platzmangels im Museum in dessen Lagerraum.

Vor einigen Jahren wurde mit der Restaurierung des stark verschmutzten Bildes begonnen. Als der Porträtierte, ein Prediger der niederländischen reformierten Kirche, wieder zu erkennen war, begann der Expertenstreit erneut. Erst das Gutachten van de Weterings schafft nun Sicherheit.

Der Niederländer Rembrandt van Rijn (1606 bis 1669) gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Barock. Forscher gehen davon aus, dass er Swalmius' Frau und seine Tochter ebenfalls porträtiert hat. Von diesen Gemälden fehlt aber weiterhin jede Spur. epd