Dienstag, 14. Februar 2012, 16:32

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Kino

Hoffnungslos ausgeliefert

Beklemmender Horror: "Der Nebel"

Nebel, das lehrt uns die Filmgeschichte, bedeutet selten etwas Gutes. Und dieser hier, ausgedacht von Stephen King, hat es wirklich in sich. Nach einem Sturm legt er sich wie ein bleierner Teppich über eine Kleinstadt im US-Staat Maine. Als sogar der Strom ausfällt, fahren David Drayton (Thomas Jane) und sein kleiner Sohn vorsichtig zum nächsten Supermarkt, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Hier treffen sie Brent Norton (Andre Braugher), ihren neuen, streitsüchtigen Nachbarn. Und Mrs. Carmody (Marcia Gay Harden), die das Ende der Welt heraufbeschwört. Denn dieser Nebel enthält mehr als nur schwebende Wassertröpfchen. Plötzlich klopft es gegen die Fenster, und jemand behauptet, eine Tentakel gesehen zu haben.

Von nun an spielt der neue Film von Frank Darabont ("Die Verurteilten") fast ausschließlich im Supermarkt. Die Spannungen unter den verängstigten Kunden steigt immer mehr. Darabont konzentriert sich auf die Beschreibung von Paranoia, religiösem Fanatismus und einer Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit. Das eigentliche Monster setzt der Regisseur sehr sparsam ein, die Gore-Effekte halten sich in Grenzen. Folge: Die Spannung steigt immer mehr. Bis Darabont den Zuschauer mit einem düsteren, kompromisslosen Ende aus dem Kino entlässt.mira

 

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