Eindrücke aus einem Land der extremen Gegensätze
Filmreihe: "Brasil Plural" ab 8. November im Metropolis
Brasilien ist ein Land der Gegensätze: auf der einen Seite Fußballzauber und Karnevalsseligkeit, auf der anderen Seite Armut und Kriminalität. Das Filmfestival "Brasil Plural", das bereits in seine zehnte Auflage geht, wird dieser Vielfalt auch in diesem Jahr mit einem Programm gerecht, das Lang- und Kurzfilme, Komödien, Dramen und Dokumentationen mischt.
Zum Auftakt wird am 8.11. im Metropolis "Die zwei Söhne Francescos" von Breno Silveira Drama zu sehen sein. Die authentische Geschichte zweier Brüder, die als Musiker Karriere machen, war in Brasilien 2006 ein riesiger Erfolg und schlug in der Publikumsgunst sogar einen Hollywood-Blockbuster wie "Harry Potter.
Einen echten Klassiker des brasilianischen Kinos gibt es am 10.11. zu sehen: "Iracema" von Jorge Bodanzky und Orlando Senna. Das Road Movie erzählt von einer Reise ins Amazonasgebiet, wo Umweltverschmutzung, Prostitution und die Armut der indigenen Bevölkerung beherrschende Themen sind.
Außerdem: der Politthriller "Blinde Kuh" (9.11.) beschäftigt sich mit dem Terrorismus der 70er-Jahre, während drei Dokumentationen ganz unterschiedliche Themen abhandeln. In "Die Negierung Brasiliens" (9.11.) geht's um schwarze Schauspieler in Telenovelas, in "Seelenfenster" (11.11.) um den Einfluss des Brillentragens auf die Persönlichkeit und in "Peladao" (11.11.) um ein spektakuläres Fußballturnier.
>> Brasil Plural Do 8.11. bis So 11.11. im Metropolis; Internet: www.brasilplural.org



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