Autos sind auch nur Menschen
Der Animationsfilm "Cars" ist saukomische Unterhaltung
Statt der Stoßstange ein breiter Mund, zwei Augen auf der Winschutzscheibe und ein gestikulierendes Fahrgestell: Mehr braucht es nicht, um einem Auto menschliche Züge zu verleihen. Denken, Fühlen, Sprechen - nichts ist unmöglich im neuen computeranimierten Film aus dem Hause Pixar ("Toy Story"), von Firmenchef John Lasseter selbst inszeniert. Mitunter kann einem schon ein wenig mulmig werden: Menschen sind hier gar nicht mehr vonnöten, weder als Monteure noch als Fahrer. Autos, wohin man schaut. Mehr als 100 Charaktere bevölkern "Cars", ihren realen Vorbildern bis auf den letzten Lackspritzer nachempfunden. Angesichts hoher Benzinpreise und gestiegenen Umweltbewusstseins mag man daran Technikverliebtheit und Fortschrittsgläubigkeit kritisieren.



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