Dienstag, 14. Februar 2012, 17:53

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Kino

Metzeln für den Frieden - Bleiben gute und böse Mächte im Gleichgewicht?

Horror aus Rußland: "Wächter der Nacht" ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie

Seit Menschengedenken kämpfen Gut und Böse erbittert gegeneinander, doch vor ein paar Jahrhunderten vereinbarten die weißen und schwarzen Mächte einen Waffenstillstand. Nach Absprache teilen sich die Licht- und Schattenwelt bis heute die Herrschaft in Moskau. Nachts patrouilliert die Nightwatch, eine Gruppe der Guten. Ihre Mitglieder sind Kreaturen mit übernatürlichen Kräften. Wenn es dunkel ist, beschützen sie die Menschen vor Hexen, Vampiren und anderen finsteren Gestalten. Der intelligente Kopf der Nightwatch ist Boris I. Geser (Wladimir Menshov), ein weißer Magier. Sobald es hell wird, regiert die Daywatch - die Fraktion des Bösen. Sie sorgt dafür, den Einfluß der guten Wesen in Schach zu halten. Wird die Balance zwischen weißen und schwarzen Kräften bewahrt bleiben? Eine alte Weisssagung behauptet das Gegenteil. Angeblich soll ein Mitglied der Nightwatch auf die andere Seite gerissen werden. Die Folgen wären für die gesamte Welt fatal.

Der russische Fantasyfilm "Wächter der Nacht" ist Nummer eins einer Trilogie, die auf einer Romanreihe von Sergei Lukyanenkos basiert. Seine drei Bände "Night Watch" "Day Watch" und "Dusk Watch" sind in seiner Heimat gefeierte Bestseller. Die Leinwandadaption des ersten Teils sprengte 2004 denn auch die russischen Kinokassen. Regisseur Timur Bekmambetow orientiert sich an amerikanischen Horrorblockbustern. So ist der Thriller mit Spezialeffekten vollgepackt, der dynamische Schnitt sorgt für ein rasantes Erzähltempo, die endlosen Actionsequenzen werden dadurch noch besser herausgearbeitet.

Am meisten Wert legt Bekmambetow auf die detailgenaue Darstellung der bestialischen Kämpfe und Blutspritzereien. Die schauspielerischen Leistungen sind schwach, was jedoch angesichts des ständigen Gemetzels nicht wirklich ins Gewicht fällt. Denn wie bei den meisten Horrorfilmen ist der Handlungsverlauf und das Darstellerpotential reine Nebensache.

Wächter der Nacht Rußland 2004, 114 Minuten, ab 16 Jahren, R: Timur Bekmambetow, D: Konstantin Khabensky, Wladimir Menschow, Valeri Zolotukhin, täglich im Cinemaxx, Cinemaxx Harburg, UCI Othmarschen-Park, UCI Smart-City, UFA-Palast; Infos im Internet unter www.waechter-der-nacht.de

 

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