Eine dänische Prinzenrolle
Die Komödie "Der Prinz & ich" ist lustig, luftig und harmlos
Na, so ein Zufall! Kaum hat der dänische Kronprinz mit viel Trara eine bürgerliche Nicht-Dänin geheiratetet, kommt ein Film in die Kinos, der sich um einen dänischen Kronprinzen dreht, der eine bürgerliche Nicht-Dänin . . . das soll an hier natürlich nicht verraten werden.
Und alles wegen Eddy (Luke Mably) der Königssohn ist eins der leicht missratenen Exemplare seiner Spezies. Er leistet sich Skandale und ist bei Autorennen deutlich aufmerksamer als bei Regierungsgeschäften. Also wird er, quasi im Rahmen eine königlichen Kinderlandheimverschickung, zu einem Studienaufenthalt in die USA exportiert. Dort zieht er ins Studentenwohnheim ein - natürlich standesgemäß mit Diener Sören (Ben Miller). Bald trifft er auf die Medizinstiudentin Paige (Julia Stiles), die so ziemlich das genaue Gegenteil von ihm ist: fleißig, zielstrebig und selbstlos. Ihr Plan, als Ärztin ohne Grenzen zu arbeiten, gerät allerdings mächtig ins Wanken, als sie Eddy trifft. Denn wie es sich für einen Prinzen gehört, ist er auch noch ein Herzensbrecher.
Es passt vieles zusammen in der Komödie "Der Prinz & ich". Die Konstellationen sind zwar keinesfalls neu, aber die Dialogzeilen sitzen und die Darsteller machen durchaus den Eindruck, als hätte ihnen die arbeit an diesem harmlos-luftigen Geschichte Spaß gemacht. US-Regisseurin Martha Coolidge vermeidet zwar wenige Königsklischees, aber das ist sie der Zielgruppe wohl auch schuldig.
Der Prinz & ich USA 2003, 110 Minuten, o. A., R: Martha Coolidge, D: Julia Stiles, Luke Mably, Ben Miller, ab 20. 5. in den UCI-Kinowelten Mundsburg, Othmarschen-Park und Smart-City, UFA-Palast; Internet: www.der-prinz-und-ich.de



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