Dienstag, 14. Februar 2012, 20:21

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Kino

Mit dem fliegenden Peter Pan unterwegs im sagenumwobenen Nimmerland

Üppig ausgestattet, aber fast zu viel des Guten: "Peter Pan"

Wendy Darling (Rachel Hurd-Wood) und ihre beiden Brüder reisen unter Führung des fliegenden Jungen Peter Pan (Jeremy Sumpter) und der kleinen Fee Tinkerbell (Ludivine Sagnier) ins sagenumwobene Nimmerland. Kaum dort angekommen, muss Peter gegen seinen Erzfeind kämpfen, den fiesen Käpt'n Hook (Jason Isaacs).

Farbenfrohe und detailreiche Ausstattung, fantasievolle Kostüme, computerunterstützte Effekte - "Peter Pan" lässt nichts unversucht, um den Zuschauer in eine andere, märchenhafte Welt zu entführen. Nicht einmal London wirkt real. Alles ist einem hochstilisierten Konzept unterworfen, nichts bleibt der Fantasie überlassen. Damit ist auch schon das größte Manko benannt. "Peter Pan" wirkt mit seinem Budget von mehr als 100 Millionen Dollar überproduziert, zuweilen drohen die Effekte den (kleinen) Zuschauer zu überfordern. Die Schauspieler geraten so ein wenig in den Hintergrund. Dabei machen besonders Jeremy Sumpter und Rachel Hurd-Wood ihre Sache hervorragend. Nicht zu vergessen Jason Isaacs ("Harry Potter"), den größten Schurken, den das Kino zurzeit zu bieten hat.

Peter Pan USA 2003, 107 Min., ab 6 J., R: P. J. Hogan, D: Jason Isaacs, Jeremy Sumpter, Rachel Hurd-Wood, tägl. im Cinemaxx Dammtor, Cinemaxx Harburg, Cinemaxx Wandsbek, Grindel, Hansa-Center, UCI Mundsburg, UCI Othmarschen-Park, UCI Smart-City, UFA-Palast, Internet: www.columbiatristar.de/peterpan/MICHAEL RANZE

 

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