Wieder im Kugelhagel
Mit Irgendwann in Mexiko beendet Robert Rodriguez seine Gewalttrilogie
Es scheint, als sei Johnny Depp der Mann des Augenblicks. Gerade hat er als Freibeuter in "Fluch der Karibik" für Rekorde an den Kinokassen gesorgt, mit "Irgendwann in Mexiko" steht er wieder auf Platz eins der US-Kinohitlisten. Im dritten Teil von Roberto Rodriguez' Gewalt-Trash-Epos spielt Depp einen korrupten CIA-Agenten mit einem Faible für ungewöhnliche Verkleidungen, der dem blutigen Spiel eine komische Note gibt. Wie schon in den Vorgänger-Filmen "El Mariachi" und "Desperado" konnte für Rodriguez keine Figur übertrieben genug sein. Mariachi-Pistolero Antonio Banderas übersteht jeden Kugelhagel, Salma Hayek ist so bezaubernd wie immer, Willem Defoe glänzt als fieser Drogenbaron. Die Handlung spielt nur eine rudimentäre Rolle, aber mit dem Trash-Faktor 10 hat "Irgendwann in Mexiko" dennoch hohen Unterhaltungswert. HEINRICH OEHMSEN



100. Geburtstag
Axel Springer
Branchenbuch Hamburg



Das Rätsel des Tages




