Ein Fest für die Augen und den Kopf
Play it again: Unterwasser-Doku "Deep Blue"
"Das größte Wesen, das je auf der Erde gelebt hat, ist der Blauwal, und wir wissen nicht einmal, wo er seine Jungen bekommt. Das finde ich schon erstaunlich", sagt Regisseur Alastair Fothergill. Die Ozeane sind nicht nur Lebensraum einer unvorstellbar vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, sie sind unverzichtbar für unser aller Leben. Ihr Schutz und ihre Erhaltung sind eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Doch obwohl sie zwei Drittel unseres Planeten ausmachen, kennen wir die Oberfläche des Mondes besser als die Tiefen der sieben Weltmeere.
Fothergills Dokumentation "Deep Blue" - ein Best-of der BBC-Serie "Unser blauer Planet" - entführt uns in eine Welt, die nur wenige zuvor gesehen haben; eine Welt, die uns durch ihre rätselhafte Schönheit, unwiderstehliche Anziehungskraft und abstoßende Wildheit gefangen nimmt. Für das Langzeitprojekt haben 20 spezialisierte Kamerateams an mehr als 200 Orten auf der ganzen Welt gedreht. Gepanzerte Mini-U-Boote tauchten bis zu 5000 Meter tief: Mehr als 7000 Stunden Filmmaterial wurden im Laufe von fünf Jahren belichtet. Entstanden ist eine spektakuläre filmische Expedition, die atemberaubende Impressionen einer unbekannten Welt mit dem grandiosen Soundtrack von George Fenton kombiniert. Ein Fest für die Augen - und für den Kopf.
>> Deep Blue USA 1999, 90 Minuten, ab 6 Jahren, R: Alastair Fothergill, Andy Byatt; Studio-Kino: 18./19.1., jeweils 17.00; 3001: 20./21.1., jeweils 17.00; Abaton: 22./23.1., jeweils 17.00; Alabama: 24.1., 18.15



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