Dienstag, 14. Februar 2012, 20:43

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Kino

Überraschungshit aus der mongolischen Steppe

Geht zu Herzen: "Die Geschichte vom weinenden Kamel"

Mit ihrem halbdokumentarischen Spielfilmdebüt "Die Geschichte vom weinenden Kamel" gelang der Mongolin Byambasuren Davaa und dem Italiener Luigi Falorni einer der Überraschungshits des vergangenen Jahres. Auf den Festivals von Toronto und München gefeiert, bekam der Film im Januar einen regulären Deutschland-Start und zog annähernd 300 000 Zuschauer in die Kinos. Ein echtes Wunder ist das indes nicht, denn dieser Film trifft trotz exotischer Kulisse und ungewöhnlicher Geschichte mitten ins Herz.

Im Mittelpunkt: das titelgebende Kamel, das in der mongolischen Steppe sein weißes Fohlen zurückweist und nicht an den Zitzen saugen läßt. Ein Todesurteil für das arme Kleine, doch dann besinnen sich die Dorfbewohner auf ein altes Ritual: Ein Musiker wird aus der nahen Stadt herbeigeholt, der das Muttertier mit der Geige in eine Art Trance versetzen und auf diese Weise den Bann brechen soll. Ob das Unterfangen gelingt? Sehen Sie selbst!

Für alle, die mehr wissen möchten, gibt's als Bonus einen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit den Regisseuren.

Die Geschichte vom weinenden Kamel Deutschland 2003, 91 Minuten, ohne Altersbeschränkung, ab sofort als Kauf-DVD erhältlichhot

 

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