Überflüssige Fortsetzung
"Riddick - Chroniken eines Krieges" ist ein dumpfer Actionreißer
Wo viel Geld fließt, geht die Fantasie oft flöten. Vor vier Jahren drehte Regisseur David Twohy mit geringen Mitteln den eindrucksvollen Science-Fiction-Horrorfilm "Pitch Black", der zum Überraschungshit wurde und Hauptdarsteller Vin Diesel zum Star machte. Nun folgt mit "Riddick - Chroniken eines Kriegers" eine Fortsetzung, die mit einem Budget von mehr als 100 Millionen Dollar zwar zehnmal so teuer war, aber gar nichts mehr mit dem Original zu tun hat. Bis auf Vin Diesel, der noch einmal den dumpfen Muskelprotz gibt.
Als Riddick ist er der Einzige, der sich dem machthungrigen Lord Marshal (Colm Feore) in den Weg stellen könnte. Aber was interessiert es einen coolen Sternenkrieger, wenn sich ein selbst ernannter Halbgott einen Planeten nach dem anderen untern Nagel reißt? Bis er der weissagenden Aereon (Judi Dench) begegnet, die das Schicksal des Universums in seine Hände legt.
Mit denen teilt Riddick dann Hiebe aus, oder er nimmt gleich die Knarre zu Hilfe. Das übliche Actiongetöse beginnt - diesmal nur vor teuren Kulissen fremder Planeten, die auch noch wie aus einem Computerspiel wirken. Schade ums Geld. Markus Tschiedert
Riddick - Chroniken eines Kriegers USA 2004, 115 Min., ab 12 J., R: David Twohy, D: Vin Diesel, Judi Dench, täglich im Cinemaxx, Cinemaxx Harburg, Cinemaxx Wandsbek, Grindel (OF), UCI Mundsburg, UCI Othmarschen-Park, UCI Smart-City, UFA-Palast; Internet: http://movies.uip.de/riddick/



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