Dienstag, 14. Februar 2012, 21:43

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Kino

Dumpfbackige Drachensaat

Die Herrschaft des Feuers ist ein Endzeitfilm, in dem Tötungsrituale dominieren

2020. Riesige Feuer speiende Drachen haben jegliche Zivilisation ausgelöscht und herrschen über die Erde. Nur wenige Menschen überlebten das Inferno. Zu ihnen gehören der Engländer Quinn (Christian Bale) und der Amerikaner Van Zan (Matthew McConaughey). Nach anfänglichem Gekabbel über die genaue Vorgehensweise tun sich die beiden zusammen, um gemeinsam mit spärlichem Gefolge den Drachen den Kampf anzusagen.

Von nun an nimmt die Handlung keine Umwege mehr. Es entspinnt sich ein Gemetzel, das in seiner Mischung aus Eintönigkeit und Stupidität, Overkill und Lautstärke an Streifen wie "Triple X" erinnert. Wo Endzeitfilme wie "Mad Max 2" noch die Bedingungen für das Überleben in einer zerstörten Umwelt diskutierten, zählt hier nur das Abspulen der actiongeladenen Tötungsrituale. Derweil gefällt sich McConaughey mit Glatze, Bart, Zigarrenstummel und wirrem Blick als tatkräftiger Amerikaner, der furchtlos vorangeht.

"Die Herrschaft des Feuers" macht weder Sinn noch Spaß. Da helfen keine Computertricks und kein trostloser Endzeit-Look. Nicht einmal als Trash lässt sich der Film goutieren. Dafür ist er einfach zu teuer und aufwendig produziert.

Die Herrschaft des Feuers USA 2002, 110 Min., ab 12 J., R: Rob Bowman, D: Matthew McConaughey, Christian Bale, Izabella Scorupco, täglich im UCI Othmarschen-Park, UCI Smart-City, UFA-Palast

 

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