Sonntag, 27. Mai 2012, 08:35

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Kino

Horrorthriller: "Fall 39"

Eine Ausgeburt der Hölle

Mysteriöse Todesfälle ohne Ende in "Fall 39": Die zehnjährige Lilith umgibt ein schreckliches Geheimnis, das bemerken nicht nur ihre Eltern.

Wer ist hier Opfer, wer Täter?
Foto: Mark Fellman

Es ist monströs, aber der Zuschauer ist geneigt, zu glauben, was er am Anfang sieht: dass ein Elternpaar sein eigenes Kind umbringen will – eben weil Kinder als schwache und deshalb zu beschützende Wesen gelten. So landen die Eltern in der Psychiatrie und die zehnjährige Lilith findet bei der Sozialarbeiterin Emily ein neues Zuhause, bis Pflegeeltern gefunden sind. Doch von da an häufen sich makabre Todesfälle in Emilys Umfeld, allesamt ausgelöst durch mysteriöse Telefonanrufe. Sollte es sich bei Lilith vielleicht doch um eine Ausgeburt der Hölle handeln?

Beim letztjährigen Fantasy Film Fest, wo dieser Film seine deutsche Premiere erlebte, war er nur einer aus einer ganzen Reihe von Filmen, in deren Mittelpunkt böse Kinder standen. Wo der mittlerweile in den Kinos gelaufene „Orphan“ eine originelle Auflösung bot, lässt uns dieser Film über die wahre Natur des Kindes im Unklaren, am Ende geht es nur noch darum, wer überlebt.

In seinem Hollywood-Debüt konzentriert sich der deutsche Regisseur Christian Alvart („Antikörper“) ganz auf den Aufbau der Schreckensmomente. Die stammen zwar allesamt aus dem Genrefundus, funktionieren hier aber nicht zuletzt dank der jungen Hauptdarstellerin Jodelle Ferland, die schon in „Silent Hill“ und in Terry Gilliams „Tideland“ überzeugte.

Fall 39 USA/Kanada 2007, 113 Minuten, ab 16 Jahren, R: Christian Alvart, D: Renée Zellweger, Jodelle Ferland, Ian McShane, Bradley Cooper, täglich im UCI Smart-City; www.case39movie.com/intl/de/

Bewertung: annehmbar

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus