Drama: "Ausnahmesituation"
Für das Leben ihrer Kinder
Nach einer wahren Begebenheit erzählt "Ausnahmesituation" von Tom Vaughan die Geschichte verzweifelter Eltern, die sich gegen die Schulmedizin wehren.
Der verzweifelte Vater John Crowley (Brendan Fraser) sucht Hilfe bei Dr. Robert Stonehill (Harrison Ford).
Foto: Concorde
Eigentlich ist John Crowley (Brendan Fraser) ein gemachter Mann: erfolgreich im Beruf, tolle Wohnung, eine schöne Frau (Keri Russell) und drei Kinder, die er über alles liebt. Aber: Zwei von ihnen leiden an einer seltenen, tödlichen Erbkrankheit namens Morbus Pompe. Crowley will das Schicksal der Kleinen nicht hinnehmen.
Im Internet stößt er auf den verschrobenen Wissenschaftler Dr. Robert Stonehill (Harrison Ford), eine Koryphäe auf seinem Gebiet, aber unerfahren in der Herstellung von Medikamenten.
Trotzdem tun sich die beiden Männer zusammen, finden Geldgeber und gründen ein Pharmaunternehmen. Doch am Konflikt zwischen Kosten und Nutzen droht das Projekt zu scheitern.
Nach einer wahren Begebenheit, von Geeta Anand in einem Buch dokumentiert, erzählt Regisseur Tom Vaughn – ähnlich wie „Lorenzos Öl“ – die Geschichte verzweifelter Eltern, die sich gegen die Schulmedizin wehren. Das ist manchmal spannend, manchmal anrührend, dann wieder pathetisch, aber auch kritisch.
Ausnahmesituation USA 2009, 105 Min., o. A., R: Tom Vaughan, D: Brendan Fraser, Harrison Ford, Keri Russell, täglich im UCI Othmarschen; Internet: www.ausnahmesituation-derfilm.de
Bewertung: annehmbar




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