Das Portonovo beerbt Paolino an der Alster
Umwerfendes Alsterpanorama von holzbeplankter Terrasse und frischer Wind aus der Küche, so präsentiert sich der Nachfolger vom ehemaligen Paolino. Gastronom Claudio Spinsanti zeigt hier Flagge und setzt seiner Erfolgsgeschichte (La Vela und D.O.C) mit dem Portonovo noch eins drauf.
Neben kulinarischen Neuerungen wurde auch bei der Renovierung nicht gespart, die Innenräume wirken eleganter mit weißer Holzdecke, roten Wänden, Olivenbäumen und zwei Ansichten des Städtchens Portonovo, dem das Restaurant seinen Namen verdankt.
Der toskanische Brotsalat mit Mozzarella und Basilikum (8,50 Euro) und der lauwarme Pulpo mit Calamarisalat und Pinienkern-Vinaigrette (10,50 Euro) verweisen gleich zu Beginn die genormten Antipasti vieler Italiener in ihre Grenzen. Ein Volltreffer auch das geeiste Melonen-Chili-Süppchen mit Flusskrebsschwänzen (7,50 Euro). Kurz und knackig die Hauptgerichte mit Lauchrisotto und Black Tiger Gambas (13,50 Euro), Perlhuhnbrust auf Spinat und Polenta, die geschmacklich etwas schwächelte (19,50 Euro), und dem schwimmenden Klassiker Dorade Royal, hier mit Mangold und Kartoffel-Oliven-Püree (17,50 Euro). Zum Sommer passen Erdbeeren mit Limoncelloparfait und Balsamicocreme (7,50 Euro) ebenso wie der gut gekühlte Chardonnay, offen 5,50 Euro. Legeres Business-Publikum speist mittags auch mal hemdsärmlig auf der Terrasse und diskutiert Umsätze und Werbeetats.
Portonovo Mo-Sa 12.00-23.30, So bis 22.00, Alsterufer 2, T. 41 35 66 16



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