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CD-Review

Sturm und Drang

Punkplatte des Jahres

"Dein Herz tobt wie ein Kind, von Wespen gestochen" singen die Hamburger Captain Planet zu Beginn ihres Debütalbums "Wasser kommt Wasser geht" und beschreiben damit ungewollt die Wirkung ihres Sounds: Euphorisch wütet es in einem, der Schmerz pocht, stolz zeigt man die Verletzung und alles drängt nach Bewegung. In einer knappen halben Sternstunde des Deutschpunk fährt Captain Planet mit elf Songs und 120 Sachen alle Wege des Emotionsirrgartens Leben entlang und landen in der Hafenstraße auf ein Bier mit Freunden. Arne von Zwisterns aus voller Lunge geschriene Großstadtlyrik ist dabei geschaffen, um an den Innenwänden des Herzens zu verweilen und vermischt sich mit der transparenten Produktion zu druckvollen Punkhymnen. Die Gitarren schnell und sägend, die Rhythmusgruppe auf den Punkt. Diese Platte ist voll von hanseatischen Stürmen und dem Drang, sich in die Fluten zu stürzen.

>> Captain Planet: Wasser kommt Wasser geht (unterm durchschnitt/Broken Silence);ditt

 

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