"Lautes Holz"

Die Oboe ist das "Instrument des Jahres 2017"

Kalev Kuljus, Solo-Oboist und Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchesters, im Landeshaus in Kiel.

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Kalev Kuljus, Solo-Oboist und Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchesters, im Landeshaus in Kiel.

Sie wird schon seit uralten Zeiten gespielt. Jetzt kommt die Oboe zu neuen Ehren.

Kiel. Die Oboe ist das "Instrument des Jahres 2017". Bereits die in biblischen Zeiten gespielte Schalmei sei eine Vorläuferin der Oboe gewesen, hieß es bei der Präsentation am Dienstag im Kieler Landeshaus in Anwesenheit von Landtagspräsident Klaus Schlie. Träger der Aktion ist der Landesmusikrat Schleswig-Holstein.

Der Name Oboe komme aus dem Französischen und bedeute "lautes Holz", erläuterte der Musikrat-Päsident Volker Mader. Schirmherr der diesjährigen Aktion ist der aus Estland stammende international renommierte Oboe-Solist Kalev Kuljus, der Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchesters ist.

Die Oboe gehört zu den Holzblasinstrumenten. Sie sei wegen der besonderen Atemtechnik schwieriger zu spielen als andere Blasinstrumente, betonte Prof. Diethelm Jonas von der Musikhochschule Lübeck. In diesem Jahren sind zahlreiche Veranstaltungen zur Oboe geplant, unter anderem vier Konzerte in Lübeck und mehrere Kinderkonzerte mit Schirmherr Kuljus.

"Musikinstrument des Jahres" waren seit 2008 Klarinette, Trompete, Kontrabass, Posaune, Fagott, Gitarre, Bratsche, Horn und Harfe.