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Kultur & Live

Kunstmagazin ohne künstlichen Hype

Wer wagt, gewinnt, heißt es. Wer wagt, der gibt, meinen drei junge Frauen, die ein ehrgeiziges Hochglanz-Projekt auf den Weg gebracht haben. Es...

Hamburg. Wer wagt, gewinnt, heißt es. Wer wagt, der gibt, meinen drei junge Frauen, die ein ehrgeiziges Hochglanz-Projekt auf den Weg gebracht haben. Es heißt "Dare" von lateinisch geben, englisch wagen. Und "Dare" versteht sich als neues und themenorientiertes Kunstmagazin. Nummer eins behandelt den Hype. Es geht um die großen Blasen, die platzen, wenn ihr Hohlraum zu groß geworden ist. Doch wer in "Dare" hofft, viele solcher Blasen platzen zu sehen, wird enttäuscht. Erstaunlich wenig, was hype ist, wir hier gezeigt.

Die Idee zu "Dare" kam Isa Maschewski, Kommunikationsdesignerin. Mit einer "Dare"-Null-Nummer hatte sie sich den Traum von einem selbst gestalteten Magazin erfüllt. Die positive Resonanz darauf ermutigte sie die Journalistin Lena Ullrich und Kunsthistorikerin Katrin Diederichs mit ins Boot zu nehmen. Gemeinsam konzipierten sie die aktuelle Ausgabe mit viel Text, Künstler-Interviews, aber auch vielen Bildern, die überwiegend Arbeiten der jungen Hamburger Kunst-Szene zeigen. Ihrem Anspruch, möglichst kontroverse Meinungen sowie eine verständlich erklärende, aber nicht verklärend gehypte Sprache zu publizieren, werden sie weitestgehend gerecht. Nun arbeiten sie noch am Vertrieb und neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Bislang hat eine Druckerei die Mittel für das 14,50 Euro teure Magazin vorgestreckt. Für Winter ist Ausgabe Nummer zwei geplant.


"Dare" ist in Hamburg u. a. bei Sautter + Lackmann und im Museumsshop in der Galerie der Gegenwart erhältlich.wj

 

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