Unternehmensberater und Autor in einer Marktlücke
Einen besseren Urlaubsanfang hätte er sich nicht wünschen können. Ben Faridi war mit seiner Familie fast schon auf dem Weg nach Amalfi, als ihn daheim in Köln die Mitteilung erreichte, er habe bei unserem Kurzgeschichtenwettbewerb den zweiten Preis gewonnen. Eine Bestätigung für den Autor, denn Faridi führt ein Doppelleben: Im Hauptberuf arbeitet er als Unternehmensberater, nebenbei schreibt er und nutzt dafür die Zeit auf Zugfahrten und Flügen. Mit Texten zur Leseförderung für Jugendliche - Multikulti-Themen bevorzugt - bedient er "eine Marktlücke". Auf die Idee für seine Geschichte "Splitter desselben Spiegels" ist er durch einen libanesischen Bekannten gekommen: "Ich fragte mich, wie Menschen versuchen, in einer Kriegssituation ein normales Leben zu führen", erzählt der 38-Jährige. Faridi wurde in Täbris im Iran geboren und lebt, seit er vier ist, in Deutschland. Sein Autorenname ist ein Pseudonym, das die Lobpreisung von Benedikt mit "dem Begehrten" verbindet, der sich hinter Faridi verbirgt. Ein guter Name für einen Literatur-Preisträger.




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