Geigen, Flöten und viele, viele Noten
Spendenaktion: Noten für Südafrika
HAMBURG. Es ist sensationell, wie viele Noten wir bereits in den ersten Stunden bekommen haben", sagte Robert Brooks, Initiator der Aktion "Noten für Afrika", erfreut. Gestern hat die Spendenaktion in der Jugendmusikschule begonnen. Nach dem Abendblatt-Aufruf kamen viele Hamburger in die Musikschule - mit Noten und Instrumenten (Geigen, Flöten, Klarinetten) für Kinder in Afrika.
Auch der Leiter der staatlichen Musikschule, Wolfhagen Sobirey, unterstützt die Aktion: "Mir ist es wichtig, Musik zu verbreiten. Musik ist Energie, und ich finde es toll, wie sich Robert Brooks in Afrika dafür einsetzt."
Die Idee eines Austausches zwischen den Kulturen begeisterte auch viele Spender, so wie Erika Fremke, die Brooks die Noten ihres verstorbenen Vaters überließ: "Ich muss sie nicht zum Antiquar geben, und sie dienen einem guten Zweck", sagte die 65-Jährige aus Barmbek. Am ersten Tag konnten schon neun große Kartons mit Noten gefüllt werden. Weitere Spenden, auch Instrumente, können noch bis Ende nächster Woche in der Jugendmusikschule (Mittelweg 42) abgegeben werden.













