Dickens mal gegrunzt, mal geflüstert
Zu den erfolgreichsten Produktionen der Hamburgischen Staatsoper gehören neben den Balletten die Aufführungen der Opera piccola, die Intendant Louwrens Langevoort vor vier Jahren für den Spielort Kampnagel ins Leben gerufen hat. Wie bei John Neumeier heißt es da fast regelmäßig "Ausverkauft". Was mit Henzes "Pollicino" begann und Peter Maxwell Davies' "Cinderella" und Violeta Dinescus "Der 35. Mai" fortgesetzt wurde, wird jetzt durch "Oliver Twist" von Matthias Kaul nach dem Roman von Charles Dickens als letzte Produktion unter Langevoorts Intendanz ergänzt.
Es ist eine Kinderoper, bei der auch Kinder spielen und Schüler der Jugendmusikschule Hamburg das auf der Bühne mitwirkende kleine Orchester aus Streichern, Harfe, Gitarre, E-Gitarre und Schlagzeug bilden. "Mit dem Begriff ,Oper' verbinde ich sämtliche Laute, die aus dem Mund kommen", sagt Kaul, "die Palette reicht vom glockenreinen Knabensopran über verschiedene Niveaus wie Gerufe, Gelächter, Gejammer und Gegrunze bis hin zu Flüsterchören."
6. Februar, 17 Uhr, Kampnagel. Weitere Vorstellungen am 13. Februar, 12 Uhr, am 12., 19. und 26. Februar jeweils 14.30 Uhr, am 20. und 27. Februar 16 Uhr und am 11., 12., 18., 19., 25. und 26. Februar jeweils um 18 Uhr. Kartentelefon 356 84 46.




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