Bis 2012 in Ruhe weiterarbeiten?
Der Protest gegen die anstehenden Sparmaßnahmen bei den HÖB fällt gedämpft aus. Kein Vergleich zu den großen Demonstrationen vor gut zehn Jahren, als zahlreiche Bücherhallen auf einen Schlag geschlossen werden sollten. Möglich, daß die Bürger heute rascher resignieren. Doch entscheidender Unterschied zu damals ist, daß diesmal nicht mit Kahlschlag auf Sparzwänge reagiert wurde, sondern gemeinsam ein Mix von Maßnahmen erarbeitet wurde, der über den Anlaß hinaus tragen könnte. Kultursenatorin von Welck wird jedenfalls an ihrer Ankündigung gemessen, den Bücherhallen die Perspektive zu bieten, bis 2012 in Ruhe weiterarbeiten zu können. (wend)




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