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Kultur & Live

Darum geht es in "Die Entdeckung der Currywurst"

In den letzten Kriegstagen 1945 begegnet Lena Brücker im Kino dem Marinesoldaten Hermann Bremer. Während eines Fliegerangriffs flüchten die beiden in den Luftschutzkeller, später nimmt die vierzigjährige Lena Brücker den jungen Mann mit zu sich nach Hause. Nach der gemeinsam verbrachten Liebesnacht desertiert Bremer, Lena Brücker hält ihn in ihrer Wohnung versteckt. Als die Nazis wenig später kapitulieren, verschweigt Lena Brücker ihrem jungen Geliebten das. Sie hofft, ihn noch eine Weile in ihrer Wohnung halten zu können. Schließlich erfährt Bremer von dem Betrug und geht. Lena Brücker muss ihr Leben weiter allein meistern. Ihr Mann, ein Schürzenjäger, kommt erst viel später heim. Sie kann eine Imbissbude auf dem Großneumarkt übernehmen und besorgt sich auf dem Schwarzmarkt die nötigen Utensilien. Bepackt mit großen Portionen Curry und Ketchup, stolpert Lena im Treppenhaus, dabei vermischt sich beides. "Sie holte den Abfalleimer, wollte es wegschmeißen, da leckte sie gedankenverloren an den Fingern - das schmeckte." So war die Currysauce erfunden.

 

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