Kann ein Maler blind sein?
Daniel Kehlman hat einen Roman über Künstler, Kunstmarkt und Eitelkeiten geschrieben.
Sebastian Zöllner ist Kunsthistoriker - eine brotlose Profession. So schlägt er sich mit Gelegenheitsjobs durch, bis er den Auftrag seines Lebens erhält: eine Biografie über den Maler Kaminski. Seinerzeit entdeckt und gefördert von Matisse und Picasso, wurde er durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift "Painted by a blind man" weltberühmt. Zöllner macht sich auf, den zurückgezogen in den Alpen lebenden, fast schon vergessenen Maler aufzusuchen. Bald muss der junge Kunsthistoriker feststellen, dass er dem alten Künstler in keinerlei Weise gewachsen ist. Ein amüsanter, ironischer Roman nicht nur über Künstler, Kunstmarkt und Eitelkeiten, sondern auch über Moral, Wahrheit und Lebenslügen. Daniel Kehlman, Ich und Kaminski, 176 Seiten, Suhrkamp Verlag, 18,90 Euro




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