Medien
Anzeigenrückgang beim Spiegel-Verlag
Die allgemeine Wirtschaftskrise wird den Zeitschriften- und Zeitungsmarkt in Deutschland deutlich härter treffen als bislang angenommen. "Es wird noch viel schlimmer werden, als wir es uns bisher vorstellen können", sagte Ove Saffe (47), neuer Geschäftsführer des Spiegel-Verlags...
Foto: DPA
Hamburg. Die allgemeine Wirtschaftskrise wird den Zeitschriften- und Zeitungsmarkt in Deutschland deutlich härter treffen als bislang angenommen. "Es wird noch viel schlimmer werden, als wir es uns bisher vorstellen können", sagte Ove Saffe (47), neuer Geschäftsführer des Spiegel-Verlags, vor Mitgliedern des Hamburger Presseclubs im Hotel Park Hyatt.
"Man hat dabei das Gefühl, dass wir, die Medien, wie aus einer Loge heraus das Geschehen in der Arena kommentieren. Die Wahrheit ist aber: Wir sind mit auf dem Feld und selbst betroffen. Das ist die harte Realität." Auch der Spiegel-Verlag sei von einem dramatischen Anzeigenrückgang betroffen. "Wir müssen in Zukunft mit deutlich weniger Geld auskommen, ohne dabei an der journalistischen Qualität des Blattes zu sparen", sagte Saffe.




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