Eine kleine Geschichte der Geografie
Die Geografie (von griechisch Gaia für Erde und graphein für schreiben) beginnt mit Anaximander aus Milet, der um 550 v. Chr. die erste Erdkarte zeichnet. Herodot von Halikarnassos (484-424) verfasst zahlreiche geografische Berichte. Claudius Ptomeläus (ca. 100-ca. 175) sammelt nicht nur topografisches Wissen, sondern liefert auch als Erster eine Anleitung zum Zeichnen von Landkarten. Im Mittelalter wurden arabische und chinesische Geografen führend. Der älteste erhaltene Globus geht auf den Nürnberger Martin Behaim (1459-1507) zurück.
Die neuzeitliche Geografie begründen der Flame Gerhard Mercator (1512-1594), der Danziger Bartholomäus Keckermann (1571-1608) und der in Hitzacker geborene Bernhard Varenius (1622-1650), der für über hundert Jahre die wissenschaftlichen Standards setzt: Er sieht Völker, Staaten und Orte in einem räumlichen, historischen und auch religiösen Kontext.
Der wohl berühmteste Erdbeschreiber ist Alexander von Humboldt (1769-1850).




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