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Kultur & Live

Der Ökokriminalist

Menschlich gesehen

Dass die Erde von ihren Bewohnern systematisch zerstört wird, davon ist er überzeugt. Doch in seinem neuen Öko-Wissenschafts-Thriller "Das Tahiti-Projekt" zeichnet der Hamburger Autor Dirk C. F l e c k (64) ein optimistischeres Bild vom Umgang der Menschen mit der Klimakrise. "Nach meinen negativen Utopien hat mich das Buch gesünder gemacht", sagt der leidenschaftliche Schreiber, der seit seinen ersten Krimis auch als "Vater des Ökothrillers" bezeichnet wird.

Schon als Schüler wollte er Journalist werden. Nach Abschluss der Münchner Journalistenschule und einem Volontariat beim "Spandauer Volksboten" in Berlin kehrte der gebürtige Hamburger zurück, wurde Lokalchef bei der "Hamburger Morgenpost", Redakteur bei "Tempo", "Merian" und "Die Woche". Seit 1995 schreibt er als freier Autor auch für den "Spiegel", "Geo" und die "Welt". Dienstreisen führten ihn in viele Länder - doch zu Hause fühlt er sich seit 30 Jahren im Stadtteil Hoheluft. Seit seiner Heirat mit der Russin Swetlana, einer Ärztin, die ihren Sohn Ajosha (16) mit in die Ehe brachte, ist Fleck fasziniert von der "Gefühlstiefe der russischen Seele". Auch der Buddhismus und die Weisheiten der Hopi-Indianer interessieren ihn. An eine Religion fühlt er sich nicht gebunden, folgt lieber der eigenen Philosophie: "Vor dem Menschen stehen Pflanze und Tier."pet

 

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