Auf der Suche nach der Alchemie des Schreibens
Zwei Mädchen, die auf Bäumen leben, über Dinge reden, die sie noch nicht verstehen und sich gegenüber missgünstigen Erwachsenen, die auf dem Boden der Tatsachen stehen, behaupten müssen: Es ist kein kleines Kunststück, in wenigen Sätzen eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Fotini Ladaki (50) ist es mit ihrer geheimnisvoll-beunruhigenden Kurzgeschichte "Valentine und Pauline" gelungen. Unsere dritte Preisträgerin ist gebürtige Griechin. Nach dem Abitur kam sie 1975 zum Studium nach Köln, wo sie heute als Psychotherapeutin arbeitet. Daneben spürt sie "dem Mysterium des alchemistischen Schreibens" nach. Sie hat Essays über Kunst und Künstler wie Gerhard Richter sowie in Anthologien Gedichte und Geschichten veröffentlicht. Gegenwärtig sammelt sie Erzählungen für einen eigenen Band. Darunter so ausbaufähige wie "Valentine und Pauline". "Meine Idee dabei war, wie zwei Kinder in der Einsamkeit miteinander umgehen. Mich fasziniert, wie sie die Welt der Erwachsen zu verstehen und mit ihrer in Einklang zu bringen versuchen", sagt Fotini Ladaki.




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