Judith Rosmair: "Schauspielerin des Jahres"
"Ich habe vor Freude geheult!"
ABENDBLATT: Haben Sie mit dieser Auszeichnung gerechnet?
JUDITH ROSMAIR: Nein, aber umso mehr freue ich mich darüber.
ABENDBLATT: Was bedeutet sie?
ROSMAIR: Sie bedeutet viel Anerkennung von offizieller Seite. Die Jury setzt sich aus namhaften Theaterkritikern zusammen, sodass es eine fachinterne und damit besonders schöne Ehrung ist.
ABENDBLATT: Wie haben Sie davon erfahren?
ROSMAIR: Der Verlag "Theater heute" hat es mir gestern verraten. Ich habe erst mal geheult, weil ich mich so gefreut habe.
ABENDBLATT: Und gefeiert?
ROSMAIR: Gestern noch nicht, denn offiziell ist das Ganze ja erst seit heute. Aber heute werde ich natürlich feiern, bei einem Umtrunk mit Freunden.
ABENDBLATT: Gudrun Ensslin, Dorine oder Ihre Rolle in "Vatertag" - sind das wichtige Rollen, für die Sie jetzt ausgezeichnet werden?
ROSMAIR: Ja, sind sie. Das hängt auch damit zusammen, dass ich für die Dorine und auch für "Vatertag" die Texte selber geschrieben habe. Aber warum ich gerade in diesem Jahr ausgezeichnet worden bin, das können Ihnen nur die Jury-Mitglieder verraten.
ABENDBLATT: Gibt Ihnen die Auszeichnung neuen Schwung für die bevorstehende Spielzeit?
ROSMAIR: Unbedingt. Ich freue mich sehr, wenn es am 8. September für mich wieder losgeht.




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