Hamburg Jazz Open: Draußen und kostenlos
Jazz Intern
Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden, dass verschiedene Hamburger Jazzmusiker sich einmal im Jahr im Rahmen eines Festivals präsentieren können. Hamburg Jazz Open heißt diese zweitägige Schau. "Open" bedeutet in diesem Fall auch freien Eintritt. Jeweils von 15 bis 21.30 Uhr läuft das Programm am 25. und 26. August in der Musikmuschel in Planten un Blomen. Jeweils fünf Kapellen sind an jedem Tag live zu erleben.
Stilistisch ist die Vielfalt groß und reicht vom klassischen Jazz über elektrischen Jazzrock und Vocal Jazz bis hin zu Ausflügen in die freien Gefilde des Jazz. Wer mit offenen Ohren zur Musikmuschel kommt, wird eine große Vielfalt aufregender und groovender Musik und eine Reihe von jungen und talentierten Künstlern erleben können.
Das komplette Programm und weitere Informationen über alle teilnehmenden Bands gibt es auf der Website des Jazz-Büros Hamburg, das das Festival auch organisiert, unter www.jazzhamburg.de.
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Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Jazz-Förderpreis des Kulturforums Schleswig-Holstein verliehen. Die beiden ersten Plätze des mit insgesamt 3500 Euro dotierten Preises gehen an zwei Hamburger Musiker. Platz eins belegte die in Pinneberg geborene Gitarristin Sandra Hempel, Platz zwei der Saxofonist Sebastian Gille. Überreicht werden Urkunde und Geldschecks am 1. September im Lokschuppen von Neumünster.
Nach den Worten des ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm, der Vorsitzender des Kulturforums ist, soll dieser Preis herausragende Begabungen würdigen und junge Musiker motivieren, sich dem Jazz zu widmen.
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Einen Förderpreis hat auch eine Band gewonnen, die sich Dead Sambaboys nennt - allerdings beim nicht ganz so bedeutenden Summer-Jazzfestival in Pinneberg. Aber die fünf Bandmitglieder haben das Geld sicher gern genommen, denn üppige Gagen sind für Nachwuchsmusiker selten drin. Am 18. August spielt das Ensemble seinen Mix aus Jazz, Bossa und Latin von 20.30 Uhr an im Hof des Kulturhauses Eppendorf (Martinistraße 40).
Wer sich schon vorab mal anhören möchte, wie das Quintett klingt, kann das auf der MySpace-Seite der Band unter www.myspace.com/deadsambaboys.
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Wer über Jazz diskutieren möchte, sollte sich diesen Termin schon mal in seinen Kalender eintragen: Am 10. September um 19 Uhr lädt der Jazzclub im Stellwerk Harburg zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit dem Titel Jazz in Hamburg - ein Schattendasein im Glanz einer Kulturmetropole?
JAZZ INTERN gibt's
alle 14 Tage im Abendblatt.
Heinrich Oehmsen und
Joachim Mischke, die Autoren
der Kolumne, erreichen Sie unter:
jazzintern@abendblatt.de




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