Bertini-Preise gegen Gewalt
Verführung, Gutes zu tun
Kommentar
In unseren Zeiten, in denen Rechtsextremismus zu neuer Kraft findet und fremde und andersartige Menschen wieder leichtfertig zu Sündenböcken erklärt werden, ist es wichtiger denn je, an die Gräueltaten der Nazis zu erinnern und mit Zivilcourage für eine friedliche und offene Gemeinschaft einzutreten.
Ein Auszeichnung wie der Bertini-Preis ehrt nicht nur zu Recht jedes Jahr Jugendliche, die sich mit Mut und Ideenreichtum gegen Ungerechtigkeit und Gewalt engagieren, er sensibilisiert darüber hinaus weitere Jugendliche dafür und verführt sie zu eigenen guten Taten. 900 junge Menschen wurden seit 1998 mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet.
Eine Zahl, die Freude macht und Hoffnung gibt - vor allem, wenn man sieht, dass Bertini-Preisträger Überzeugungs- und Wiederholungstäter sind. Was natürlich an der Grundhaltung der Ausgezeichneten liegt. Doch ebenso wird die öffentliche Anerkennung dazu beigetragen haben. Denn sie bestärkt das Bewusstsein, dass Gutes tun guttut.




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