Eine schlaflose Nacht mit Heinrich Heine
HAMBURG. Lyriker, Satiriker, Rationalist und Vermittler zwischen der deutschen und der französischen Kultur: Heinrich Heine besaß viele Facetten, aber vor allem war er ein großer Dichter, dessen Werk bis heute nichts an Frische und Aktualität verloren hat.
Anläßlich seines 150. Todestages präsentieren die Kulturbehörde, das ZDF sowie der Verlag Hoffmann und Campe, bei dem der Dichter zu Lebzeiten seine Werke veröffentlichte, am 28. Januar im Schauspielhaus eine Heinrich-Heine-Nacht: "Liebe, Spott & Vaterland".
Gestern stellten alle Beteiligten, darunter Schauspielhaus-Intendant Friedrich Schirmer, Kultursenatorin Karin von Welck, HoCa-Verlagsleiter Günter Berg und Autor Matthias Wegner, das Programm der Auftaktveranstaltung zum europäischen Heine-Jahr vor. Von Sonnenuntergang bis zur Morgengrauen werden sich prominente Künstler auf den Bühnen und in den Foyers des Theaters den Werken der heimatlosen Dichterseele widmen. Aber auch kleine und große Besucher können sich aktiv dem Dichter und Spötter nähern.
Höhepunkte bilden der Auftritt des "Literarischen Quartetts" und die literarisch-musikalische Hommage an Heine, an der prominente Heine-Bewunderer wie Iris Berben und Ulrich Tukur beteiligt sein werden. Trotz oder gerade wegen Heines Haßliebe zu der Hansestadt betrachten die Veranstalter Hamburg als idealen Ort, um das Leben und Wirken von Heinrich Heine zu feiern - eine ganze Nacht lang.



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