Festival des Jüdischen Volksliedes
Hamburg. Marc Chagall gilt als einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Frau Bella dagegen kennt kaum jemand. Das möchte die Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg mit dem Festival des jüdischen Volksliedes ändern. Heute eröffnet der "Chor Klezmerlech" das Festival im Kulturhaus Dehnhaide deshalb mit einer musikalischen Inszenierung der Erzählungen "Brennende Lichter" von Bella Chagall.
In ihrem Buch erzählt Bella Chagall einfühlsam von der Tradition des jüdischen Volkes und dem Kampf gegen den Antisemitismus. Marc Chagall lieferte die Illustrationen dazu. Sie werden heute ebenfalls zu sehen sein.
"Mit diesem Festival ehren wir Bella Chagall und begehen ihren 60. Todestag", erklärt Janna Jarkova von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg. "Wir wollen jiddische und israelische Traditionen lebendig halten."



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