16.08.04

Papagena stand im Regen

Hamburg. Die Oper spielte sich vor dem bekannten Sternenzelt ab, das Karl Friedrich Schinkel 1816 für Mozarts "Zauberflöte" entworfen hatte (eigentlich nur für den Auftritt der Königin der Nacht). Ein paar Stellwände sorgten für wenig Abwechslung. Interessanter war da schon das Spiel auf der Bühne der Horner Rennbahn selbst. Sylvia Wanke und Stefan Bastians hatten Mozarts "Zauberflöte" hübsch und niedlich als Figurentheater in Szene gesetzt. Ihre grotesken, burlesken und komischen Puppen, die neben den Sängern agierten, machten die Oper zu dem, was sie ursprünglich war: eine Volksoper.

Die musikalische Darbietung ließ allerdings zu wünschen übrig. Die "Mozart Philharmoniker" (Mitglieder des nationalen Akademischen Großen Opernhauses der Republik Weißrussland) spielten unter Leitung von Wilhelm Keitel engagiert, aber über weite Strecken unsauber - was auch an der hohen Luftfeuchtigkeit gelegen haben mag. Leicht verstimmt sang Kerstin Paukner die berühmte Arie der Königin der Nacht. Die Koloraturen waren geschmiert, die Spitzentöne verfehlt. Die Papagena (Kathrin Frey) klang durchs Mikrofon schrill, Tamino (Bela Mavrak) musste zwischendurch unverstärkt singen. Nett anzuhören: Anna Maria Kaufmann (Pamina) und Christian Tschelebiew (Papageno). Viel Applaus am Schluss, auch wenn es anfangs Unmut unter den Zuschauern gegeben hatte, weil die Plätze direkt vor der Bühne nicht regengeschützt waren.

bbr
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Alles über Ihre Straße

Top Bildergalerien mehr

Kate, William und George besuchen Australien

Rotherbaum

Gas-Alarm am Mittelweg

Billstedt

MEK-Einsatz in Mümmelmannsberg

Champions League

Überlegene Bayern verlieren bei Real Madrid

Highlights
tb_hh_mahjong100.jpg
Mahjong

Spielen Sie mit!mehr

rb_wetter_926045a.jpg
Wetter in Hamburg

Der aktuelle Wetterbericht mit Karte und Vorhersagemehr

rb_stadtplan_926042a.jpg
Stadtplan Hamburg

Mit dem Hamburger Stadtplan Adresse und Orte findenmehr