Konzert im Stadtpark
Helge macht einen los und alle machen mit
Eine Mixtur aus Jazz, Genie, Wahnsinn und Abstrusität. Das Konzert von Helge Schneider war ein Erfolg, ein Fest und überhaupt hervorragend.
Hamburg. Ein Konzert von Helge Schneider kann man nicht wirklich beschreiben. Man muss es erleben. In schnöden Worten lässt sich die Konzert gewordene Mixtur aus Jazz, Genie, Wahnsinn und Abstrusität kaum fassen.
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Die knapp 4000 Menschen, die am Sonnabend dabei waren, wissen, was gemeint ist. Herr Schneider wechselt fließend zwischen Klamauk, Fäkalhumor und Jazz-Standards, kabbelt sich mit Teekoch Bodo, der ihm in stoischer Ruhe einen Becher nach dem anderen serviert, kündigt mit erstaunlicher Nonchalance Pete York, einen der besten Jazz-Schlagzeuger überhaupt an. Und auch die Sängerin und Beatboxerin Butterscotch kommt auf die Stadtpark-Bühne, als ob es nichts wäre.
Gemeinsam mit Schneider und York reißen die Damenherren unter anderem den Standard "Georgia on my mind" in einer dermaßen großartigen Version herunter, dass dem geneigten Fan schwindelig wird.
Ein Konzert zwischen Wahnwitz, Witz und Genius, das seinesgleichen sucht. 150 Minuten lang. Danke, gerne wieder "Meisenmann".















