Umfrage
TV-Nervfaktoren: Werbung und Talkshows
66 Prozent der deutschen TV-Zuschauer beklagen sich über zu viel Werbung, auch das Überangebot an Talkshows gehört zu den Ärgernissen.
Hamburg. Zwar wollen Fernsehssender und -Anstalten ihre Programme mit gegenseitig angeglichener Lautstärke ausstrahlen, dennoch bleiben Häufigkeit und Lautstärke von Werbeeinblendungen eines der größten TV-Ärgernisse neben der allgemein bemängelten sinkenden Qualität im deutschen Fernsehen.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Agentur F&S Medienservice unter 1.010 Männer und Frauen ab 18 Jahren, die für die in Hamburg erscheinende Fernseh- und Freizeitillustrierte "auf einen Blick" erstellt wurde.
So beklagten 66 Prozent der Befragten zu viel und 56 Prozent zu laute Werbung. Für 37 Prozent laufen gute Sendungen zu spät, während sich 35 Prozent über zu viele Wiederholungen ärgerten. Auch das Überangebot von Talkshows (34 Prozent), zu viele schlechte Filme (23 Prozent), zu laute Hintergrundmusik (11 Prozent) und zu viele Quizshows (11 Prozent) regten die Zuschauer auf.
















