Schmidt-Theater in Hamburg
Leere Plätze bei Premiere von turbulenter Kiez-Komödie
"Bis dass dein Tod uns scheidet" bekommt zwar Applaus, etliche Plätze bleiben nach der Pause aber leer. Schrilles Highlight: Nik Breidenbach.
Hamburg. Derber Premierenspaß an der Reeperbahn: Andrew Fraters Mordskomödie "Bis dass dein Tod uns scheidet" hat am Donnerstagabend im Hamburger Schmidt-Theater deutsche Erstaufführung gefeiert. Das Publikum applaudierte dem Darstellerquartett in der vor Sex- und Toilettenhumor strotzenden Aufführung freundlich - allerdings blieben etliche Plätze nach der Pause leer. Die turbulente, in einem englischen Landhotel angesiedelte Koproduktion von Schmidt-Theater und Berliner Theater Mogul hat Ingrit Dohse inszeniert.
Zu den schrillen Highlights des Abends gehört Nik Breidenbach in wechselnden Rollen als hessisch sprechender Immobilienmakler, irrer schwuler Friseur und sexbesessener Jungvermählter. Der Südafrikaner Frater hatte das Werk, das seine Uraufführung beim Grahamstown Arts Festival 1999 erlebte, als Student verfasst. (dpa)
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Vorstellungen bis 29. September, Karten-Hotline 31 77 88 99
















