Kultur
Existenz der Bergedorfer Museen ist bedroht
Bezirksamt soll Kosten übernehmen: Plan der Kulturbehörde gefährdet Schlossmuseum und Rieck-Haus. CDU fürchtet Fortbestand der Häuser.
Bergedorf. Die CDU sieht die Existenz der Bergedorfer Museen durch einen Plan der Kulturbehörde gefährdet. Danach würden die beiden Museen zu wenig Geld erhalten. Hintergrund: Auf Betreiben der SPD sollen das Bergedorfer Schloss und das Rieck-Haus aus der Stiftung Historische Museen Hamburg an das Bezirksamt übertragen werden. Darunter wären auch die elf Mitarbeiter der Häuser.
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Das Bezirksamt Bergedorf fordert dafür 450 000 Euro, die aus der Stiftung an den Bezirk übergehen sollen. Die Kulturbehörde wolle jedoch nur einen Teil des Geldes zur Verfügung stellen. Im Raum steht offenbar eine Summe, die wohl kaum für die Personalkosten reichen würde.
Dennis Gladiator, CDU-Fachsprecher für Bezirke, sagt: "Es scheint, als würde die Behörde die Stiftung zulasten der Bergedorfer Museen sanieren wollen."
Bergedorfs Bezirksamtleiter Arne Dornquast hat daher die Finanzbehörde gebeten, das Verfahren zu stoppen, bis die offenen Fragen geklärt sind.















