Spielen, komponieren, improvisieren
Fazil Say wurde am 14. Januar 1970 in Ankara geboren, dort studierte er Klavier und Komposition. Als 17-Jähriger erhielt er ein Stipendium in Düsseldorf, 1992 wechselte er an die Berliner Hochschule der Künste. 1994 gewann Say den Wettbewerb "Young Concert Artists International Auditions" in New York, die Basis für einen Karrierestart in den USA. 1998 spielte Say mit den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur, der sein wichtigster Mentor wurde.
Schon mit 16 Jahren hatte Say auch als Komponist erste Erfolge. Während der Berliner 750-Jahr-Feier präsentierte er sein Werk "Black Hymns". Ein Konzert für Klavier, Geige und Orchester wurde 1991 von den Berliner Symphonikern uraufgeführt. Mit dem türkischen Musiker Kudsi Erguner gründete er ein "Worldjazz"-Quartett, 2003 war er "Artist in Residense" von Radio France.
Für seine Aufsehen erregende vierhändige Bearbeitung von Strawinskys "Sacre du Printemps" (Teldec) erhielt Say u. a. den Deutschen Schallplattenpreis. Seine neue CD "Black Earth" (Naïve) erschien Ende 2003. (vlvst)



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