Neu im Kino
"StreetDance 2" Akrobatik trifft auf Erotik
Die leichtfüßige Tanz-Kunst ist eine bunte Melange aus Street-Dance, HipHop und klassischem Ballett. Die 3D-Effekte vermögen kaum etwas hinzuzufügen.
Tanz in 3-D, das gab es auch schon vor Wim Wenders' "Pina": Im Sommer 2010 kam "StreetDance 3-D" mit seiner bunten Melange aus Street-Dance, HipHop und klassischem Ballett in die deutschen Kinos. Die Fortsetzung nun setzt auf die Vermählung von Street-Dance und Salsa. Während die Regie zu "StreetDance 2", einer britisch-deutsch-italienischen Koproduktion, erneut vom Duo Max Giwa und Dania Pasquini kommt, agieren in den Hauptrollen diesmal die aus Algerien stammende Tänzerin Sofia Boutella sowie mit Falk Hentschel ("Knight and Day") ein gebürtiger Leipziger.
Hentschel gibt Ash, einen Streetdancer, der sich mit den Besten der Welt misst. Bei einem Wettbewerb muss er sich von der amerikanischen "Invincible"-Crew öffentlich demütigen lassen und sinnt nun auf Revanche: Zwei Monate bleiben ihm, um sich vorzubereiten aufs große Street-Dance-Finale in Paris. In einer virtuos montierten Eingangssequenz geht es erst einmal darum, ein anständiges Team zusammenzustellen, zu dem auch die aparte Salsa-Tänzerin Eva (Boutella) gehört.
Erstaunlich, wie leichtfüßig in diesem Film die Leidenschaft des Salsa zusammengeht mit der Akrobatik des Street-Dance. Zwar gibt es den einen oder anderen Tanz-Battle zu bestaunen, das Regie-Duo aber macht deutlich: Tanzen ist auch Ausdruck von Lebensfreude sowie eine subtile Form der Kommunikation. Anders jedoch als bei Wim Wenders' famoser Pina-Bausch-Hommage vermögen die 3-D-Effekte hier kaum etwas hinzuzufügen.
"Streetdance 2 (3-D)" GB/D/I 2012, 88 Min., o. A., R: Max Giwa, Dania Pasquini, D: Falk Hentschel, Sofia Boutella, George Sampson, täglich im Cinemaxx Dammtor/Harburg/Wandsbek, Streit's (OF), UCI Mundsburg/Othmarschen/Smart-City; www.streetdance2-film.de
















