Kinostart: 24. Mai
Janosch: Freundschaft ist das Wichtigste
"Komm, wir finden einen Schatz" ist ein Kinderfilm für die ganz Kleinen und vollendet die Janosch-Trilogie von Regisseurin Irina Probost.
Im Janosch-Kinderbuch "Komm, wir finden einen Schatz" geht es um die Suche nach materiellem Reichtum und die Erkenntnis, dass Freundschaft, Glück und Zufriedenheit viel mehr wert sind. Das ist auch die Botschaft des gleichnamigen Animationsfilms von Regisseurin und Produzentin Irina Probost, die damit nach "Oh wie schön ist Panama" (2006) und "Die Tigerentenbande" (2011) nun den dritten Teil der Trilogie auf die Kinoleinwand bringt.
Der kleine Bär spürt schon am Morgen, dass etwas Aufregendes passieren wird, denn seine Nase juckt. Für den kleinen Tiger eher ein Anzeichen für eine nahende Erkältung. Doch tatsächlich ziehen die beiden eine Schatztruhe samt Karte an Land. Die Karte zerreißt zwar schon wenig später und flattert dann auch gleich aus dem Fenster, dennoch machen sich die beiden auf Schatzsuche. Der schließt sich Hase Jochen Gummibär an, der eigentlich nur auf der Suche nach Freunden ist und dafür schon den selbst erkorenen Meisterdetektiv Gokatz engagiert hat. Der aber begibt sich lieber zusammen mit Hund "Kurt, der knurrt" als Konkurrenzteam auf Schatzsuche.
Sehr ruhig und mit allzu wenig Spannung, dafür aber mit vielen Schäfchenwolken und fröhlich beschwingter Musik, erzählt Probost dieses Märchen. Mit 75 Minuten für kleine Kinoeinsteiger definitiv zu lang, für ältere Kinder wahrscheinlich schlicht zu langweilig - auch in der 3-D-Version.
Bewertung: annehmbar
"Janosch - Komm, wir finden einen Schatz" D 2012, 75 Minuten, o. A., R: Irina Probost, täglich im Abaton, Cinemaxx Dammtor + Wandsbek, Koralle, Zeise; http://kommwirfindeneinenschatz.mfa-film.de
















