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Kultur & Live

Kino-Charts

"Ziemlich beste Freunde" in Deutschland weiter auf Platz eins

Der französische Kinohit führt hierzulande die Kino-Charts an. In den USA überrascht die Billig-Produktion "Chronicle" auf der Top-Position.

Die etwas andere Fahrgemeinschaft: Philippe (François Cluzet, r.) und Pfleger Driss (Omar Sy) lieben schnelle Rollstühle - und PS-starke Autos
Foto: Senator Filmverleih

Baden-Baden/Berlin/Los Angeles. Der französische Überraschungserfolg „Ziemlich beste Freunde“ hält sich unangefochten an der Spitze der deutschen Kinocharts. Am vergangenen fünften Wochenende zählte er erneut 556.000 Zuschauer, insgesamt sind es schon 3,45 Millionen. Als Neu-Einsteigerin stürmte Kate Beckinsale als Vampir-Kriegerin Selene mit rund 194.000 Zuschauern am Startwochenende direkt auf Platz zwei, wie die Marktforscher von media control am Montag mitteilten.

Drei weitere Neueinsteiger schafften es in die Top Ten der deutschen Kinocharts von media control: Die Komödie „Sex on The Beach“ steigt mit 120.000 gelösten Kino-Karten auf Platz fünf ein. Der Agententhriller „Dame, König, As, Spion“ konnte 66.000 Zuschauer in die Kinos locken (Rang acht), gefolgt auf Platz neun von Helmut Dietls Komödie „Zettl“ mit Michael „Bully“ Herbig in der Hauptrolle (64 000 Zuschauer).

+++Das Händchen der Franzosen für Kinokomödien+++

+++ Anschub fürs Leben +++

Drei Freunde mit Superkräften und „Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe in einer Gruselrolle thronen hingegen an der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. Der Streifen „Chronicle - Wozu bist du fähig?“ nahm mit Wochenendeinnahmen von rund 22 Millionen Dollar (etwa 16,7 Millionen Euro) den ersten Rang ein. Nur knapp dahinter gab „Die Frau in Schwarz“ mit 21 Millionen Dollar ihr Debüt, berichtete das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“. Die Zahlen basieren auf Studioschätzungen, bei der Endabrechnung am Wochenanfang könnte sich die Rangfolge noch ändern.

„Chronicle“ dreht sich um drei Freunde, die plötzlich zu unheilvollen Superkräften kommen. Der billig produzierte Streifen mit weitgehend unbekannten Darstellern läuft Mitte April in den deutschen Kinos an. „Die Frau in Schwarz“ basiert auf einem britischen Gruselroman, in dem ein junger Anwalt (Radcliffe) in einem kleinen Dorf auf dunkle Geheimnisse stößt. Deutscher Kinostart ist Ende März.

Der Spitzenreiter vom vorigen Wochenende, Liam Neesons Action-Drama „The Grey – Unter Wölfen“, rutschte mit Einnahmen von 9,5 Millionen Dollar auf den dritten Platz ab. Regisseur Joe Carnahan schickt eine Gruppe Männer in die Wildnis von Alaska, wo sie nach einem Flugzeugabsturz gegen zähnefletschende Wölfe und eisige Temperaturen zu kämpfen haben. In Deutschland ist das Überlebensdrama ab dem 12. April zu sehen.

Drew Barrymore schaffte es mit ihrem neuen Film „Der Ruf der Wale“ nur auf den vierten Platz der Kinocharts. Das auf wahren Tatsachen beruhende Drama über die Rettung von drei Grauwalen im Eismeer von Alaska in den 1980er-Jahren spielte an seinem Startwochenende 8,5 Millionen Dollar ein. In ihrer Rolle als Tierschützerin ist Barrymore ab dem 16. Februar in den deutschen Kinos zu sehen.

„Underworld: Awakening“ platzierte sich in der dritten Woche mit weiteren Einnahmen von 5,6 Millionen Dollar in den USA auf dem fünften Rang. Als bissige Vampirin im vierten Teil der „Underworld“-Serie brachte Kate Beckinsale schon mehr als 54 Millionen Dollar in die Kasse.

(dpa)

 

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