Kinostart: 12. Januar
Offroad: Mal wieder bei Tarantino geklaut
Eher krampfhafte Komik und beliebige Actionszenen kennzeichnen das Werk, in dem nur die kurzen Auftritte von Axel Milberg Souveränität ausstrahlen.
Ulf (Stefan Rudolf, l-r), Sarah (Nele Kiper), Salim (Elyas M'Barek), Julian (Thomas Fränzel) und Meike Pelzer (Nora Tschirner) in einer Szene des Kinofilms "Offroad"
Foto: dpa/DPA
Ach, Quentin, was hast Du nur angerichtet! Eigentlich hatte man ja gedacht, dass Filme, die sich bei Tarantinos "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" bedienten, mittlerweile ausgestorben sind. Aber mit "Offroad" kommt eine deutsche Actionkomödie ins Kino, die das offensichtlich verschlafen hat.
Als eine leicht naive Heldin aus der Provinz gerät Nora Tschirner bei ihrem Ausbruchsversuch aus vorgeplanten Lebensverhältnissen in eine Parallelwelt, mit einem Auto, in dem 50 Kilogramm Kokain versteckt sind, mit Möchtegernkriminellen, die verzweifelt versuchen, cool zu sein, und mit einem sympathischen, aber zwielichtigen Mann. Eher krampfhafte Komik und beliebige Actionszenen kennzeichnen das Werk, in dem nur die kurzen Auftritte von Axel Milberg Souveränität ausstrahlen.
Bewertung: belanglos
Offroad D 2011, 98 Min., ab 12 J., R: Elmar Fischer, D: Nora Tschirner, Elyas M'Barek, Axel Milberg, täglich im Cinemaxx Dammtor, UCI Mundsburg/Othmarschen/Smart-City; http://offroad-derfilm.de





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