Berlinale Filmfestival 2012
Drei deutsche Filme im Wettbewerb des Filmfestivals
Christian Petzold, Matthias Glasner und Hans-Christian Schmid konkurrieren im Rennen um die Bären. Angelina Jolie präsentiert ihr Regiedebüt.
Schauspielerin Angelina Jolie kommt als Regiedebütantin zur 62. Berlinale
Foto: dpa/DPA
Berlin. Drei deutsche Filme haben es in den Wettbewerb der 62. Berlinale vom 9. bis 19. Februar geschafft. Zu sehen sind Werke der deutschen Regisseure Christian Petzold, Matthias Glasner und Hans-Christian Schmid. Die drei Deutschen waren zum Teil schon mehrfach im Berlinale-Wettbewerb dabei.
In Petzolds Bären-Kandidaten „Barbara“ spielt neben Ronald Zehrfeld erneut Nina Hoss („Yella“) eine Hauptrolle. Matthias Glasner („Der freie Wille“) ist mit „Gnade“ im Rennen, zur Besetzung gehören Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr. Schmid („Sturm“) zeigt „Was bleibt“ mit Lars Eidinger und Corinna Harfouch.
Diese Filme konkurrieren unter anderem mit: „Aujourd'hui“ von Alain Gomis (Senegal), „Cesare deve morire“ (Caesar Must Die) von Paolo und Vittorio Taviani (Italien), „Jayne Mansfield's Car“ von und mit Billy Bob Thornton (USA), „L'enfant d'en haut“ (Sister) von Ursula Meier (Schweiz/Frankreich), „Metéora“ von Spiros Stathoulopoulos (Griechenland), „Tabu“ von Miguel Gomes (Portugal) und „Csak a szél“ (Just The Wind) von Benedek Fliegauf (Ungarn).
Der Berlinale-Wettbewerb ist noch nicht komplett. Eröffnet wird das Festival mit dem französischen Revolutionsdrama „Les Adieux à la reine“ („Farewell, My Queen“) mit Diane Kruger als Königin Marie Antoinette.
Als diesjährige Wettbewerbsfilme wurden bereits „Captive“ von Brillante Mendoza (Philippinen) mit Isabelle Huppert, „Dictado“ des Spaniers Antonio Chavarrías sowie „Postcards From The Zoo“ des Indonesiers Edwin bekannt.
Außer Konkurrenz laufen Stephen Daldrys Roman-Verfilmung „Extremly loud and incredibly close“ mit Tom Hanks und Sandra Bullock sowie aus China „The Flowers Of War“ über das Massaker von Nanking 1937 von Zhang Yimou mit Christian Bale.
Hollywoodstar Angelina Jolie wird ihr Regiedebüt „In the Land of Milk and Honey“ als Special im neuen Kino im Haus der Berliner Festspiele präsentieren. Sie ist auch Ehrengast der Charity-Gala „Cinema for Peace“ am 13. Februar. Ihr Drama erzählt eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Bosnien-Krieges.
Die Sektion Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale ist unterdessen komplett: Gezeigt werden 13 Filme, darunter drei lange Dokumentar- und vier lange Spielfilme sowie zwei Programme mit jeweils drei mittellangen Filmen, wie das Filmfest am Dienstag mitteilte. Zum Programm gehören etwa ein Film über junge Skateboardfahrer in den 80ern in der DDR (Marten Persiel: „This Ain't California“), jugendliche Poetry Slammer (Marion Hütter: „Dichter und Kämpfer“) oder eine Produktion über verschwundene Kinder (Jan Speckenbach: „Die Vermissten“).





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