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Kultur & Live

Messe März 2012

460 Bewerber für Preis der Leipziger Buchmesse 2012

Juryvorsitzende Verena Auffermann spricht von einem "welthaltigen Bücherfrühjahr". Aus jeder Kategorie werden fünf eingereichte Titel nominiert.

Blick auf die Leipziger Buchmesse im Jahr 2011 (Archivbild) 460 Titel haben sich um den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 beworben
Foto: picture alliance / dpa/dpa-Zentralbild

Leipzig. 460 Titel bewerben sich um den Preis der Leipziger Buchmesse 2012. Die Neuerscheinungen wurden bis Ende November von 147 kleinen und größeren Verlagen eingereicht, teilten die Organisatoren der Leipziger Buchmesse, die vom 15. - 18. März 2012 staffindet, am Montag mit. Angesichts der immer internationaler werdenden deutschen Literatur sei ein „welthaltiges Bücherfrühjahr“ zu erwarten, verriet Juryvorsitzende Verena Auffermann. Aus dem Ausland stammende Autoren erweiterteten das Blickfeld. Ihre Bücher handelten von politischen Umbrüchen und Revolutionen.

In der Belletristik werden der DDR-Alltag 20 Jahre nach dem Mauerfall thematisiert und West-Familiengeschichten erzählt. Von der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte über Kulturgeschichten zu Honig, Dinosauriern oder das Morse-Alphabet bis zu philosophischen Abhandlungen über die Art zu leben reicht das Spektrum beim Sachbuch.

Die Jury wählt bis Februar 2012 aus allen eingereichten Titeln je fünf Nominierte pro Kategorie aus. Dem Gremium gehören neben der Publizistin Auffermann ihre „FAZ“-Kollegin Johanna Adorján, Jens Bisky („Süddeutsche Zeitung“) und Martin Ebel („Tages-Anzeiger“ Zürich) sowie die Literaturkritiker Eberhard Falcke und Ingeborg Harms an. Die drei Preisträger werden erst während der Leipziger Buchmesse bekanntgegeben und gekürt. Die Auszeichnung wird seit 2005 für herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen vergeben und ist mit insgesamt 45 000 Euro dotiert.

 

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