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Das Stück
Mit "+-0 Ein subpolares Basislager" bleibt der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler, 60, seiner Arbeitsweise treu. Das Stück, bei dem auch zwei grönländische Schauspielerinnen mitwirken, ist eine weltvergessene Andacht über Werden und Vergehen, bei der gesungen wird und auch eine Glasharmonika zum Einsatz kommt. Für die musikalisch-szenische Meditation hat ihm die Bühnenbildnerin Anna Viebrock einen trist wirkenden Raum gebaut, in dem das handelnde Personal auf sehr schöne und sonderbare Weise sehr wenig tut, während die Zeit verrinnt. Die Premiere der internationalen Koproduktion fand im grönländischen Nuuk statt, wo sich das Ensemble zwei Monate lang aufhielt und probte. Die Collage aus Texten, Liedern, Musik und Stille spielt in einer Mischung aus Turnhalle und Vereinsheim, die den Betrachter auf eine Reise ins eigene Innere einlädt.




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