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Kultur & Live

Tragischer Unfall

Startenor Licitra stirbt nach schwerem Verkehrsunfall

Der Italiener Salvatore Licitra war mit seinem Roller schwer verunglückt. Im Dezember war ein Auftritt in der Hamburger Laeiszhalle geplant.

Der italienische Tenor Salvatore Licitra ist tot. Er erlag den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls
Foto: dapd

Rom/Ragusa. Ein tragischer Verkehrsunfall hat den italienische Tenor Salvatore Licitra das Leben gekostet. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, starb der 43-jährige Hoffnungsträger der italienischen Opernmusik in einem Krankenhaus auf Sizilien an den Folgen eines schweren Rollerunfalls. Licitra, der in italienischen Medien als der neue Luciano Pavarotti gehandelt wurde, war vor neun Tagen mit einem Motorroller in der Nähe von Ragusa gegen eine Mauer gefahren. Offensichtlich ohne Helm unterwegs, trug er bei dem Aufprall schwere Verletzungen an Schädel, Gesicht und Brustkorb davon. Der Sänger wurde ins Krankenhaus Garibaldi in Catania geflogen und sofort notoperiert, fiel aber dennoch in ein von den Ärzten als „sehr schwer“ eingestuftes Koma, aus dem er nie wieder erwachen sollte.

Die Angehörigen hätten die Spende seiner Organe gestattet, hieß es. Der 1968 in Bern in der Schweiz geborene Sänger war in der Provinz Ragusa auf Sizilien, um dort Anfang September einen Preis in Empfang zu nehmen.

Am 20. Dezember hätte er bei einem Gastspiel in der Laeiszhalle in Hamburg auftreten sollen. Erworbene Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.

Die bevorzugten Partien des Tenors stammen aus den Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini. Den internationalen Durchbruch schaffte Licitra im Jahr 2002, als er kurzfristig für Pavarotti an der New Yorker Metropolitan Opera als Cavaradossi in Puccinis „Tosca“ einsprang und das Publikum zu Ovationen hinriss. (dpa)

 

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