TV-Kritik
DER FREUND MEINER MUTTER (Mittwoch, ARD) Eine geschiedene Mutter verliebt sich in den Hockeytrainer (Jürgen Vogel) ihrer halbwüchsigen Tochter, für den auch das Mädchen schwärmt. Mutter und Tochter (Anica Dobra und Nadja Bobyleva) kriegen Probleme. Ein glaubhafter, lebensnaher Konflikt. So weit, so gut, hätte man daraus nicht einen ziemlich schlampig gewirkten Streifen gemacht, in dem man gerne mal zum Telefon läuft, bevor (!) es klingelt, eine angeblich fürsorgliche Mutter nicht mal weiß, dass ihre Tochter bei weit entfernten Auswärtsspielen auf dem Mattenlager und nicht im feinen Hotel schläft, eine Apothekerin im Kittel spazieren geht u.s.w. u.s.f. Man hatte viel Muße, sich auf die Patzer (Regie: Dagmar Köpfel) zu konzentrieren, so schleppend ging es voran. Für die vielen Webfehler (Buch: Sylvia Leuker), die umso unverständlicher sind, da hinter den Kulissen überwiegend erfahrene Profis am Werk waren, konnten auch sympathische Darsteller nicht entschädigen. (Andrea Kaiser)














