Konzertkritik
"Fanta Vier": Der Fantasie auf die Sprünge geholfen
Die deutsche Hip-Hop-Band der ersten Stunde, die Fantastischen Vier, beeindruckten mit viel Elan und aufwändiger Lichtshow in der O2 World.
Hamburg. Der Vorhang fällt und man sieht: Nichts. Die riesige Rundbühne, die Tonnen von Technikgerümpel drumherum, aber sonst – Leere. Dann fahren die Fantastischen Vier zu den Klängen von "Wie Gladiatoren" ins Rund und die knapp 8000 Menschen in der O2 World jubeln. Stuttgarts Beitrag zur Generationenverständigung hat ein bunt gemischtes Publikum angezogen, vereint in der Begeisterung für die alten Männer des deutschen Sprechgesangs. Das Spektrum reicht von Menschen, deren Erinnerung auch in eine Zeit vor den Fantas zurückreicht, bis hin zu Teenies, für die "MfG" schon zu den Oldies zählt.
And.Ypsilon in der Mitte an den arkan anmutenden elektronischen Werkzeugen seines Gewerbes, Michi Beck, Thomas D. und "Le Smou" in ständiger Bewegung, dazu fünf Musiker. Das reicht für eine große, 125 Minuten lange Party: "Junge trifft Mädchen", "Dann mach doch mal", "Was geht", "Sie ist weg", "Bring It Back"; die Geschichte einer Beziehung in Songs. Auch nach zwanzig Jahren machen die Vier immer noch Spaß, wissen immer noch, wie man eine große Show auf die Bühne bringt. Was fehlt? "Ich wollt' noch Danke sagen." Ach ja, "Danke" und "MfG", bis zum nächsten Mal.















