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Kultur & Live

Konzertkritik: Xavier Naidoo

Ein würdiger Abschluss: Sommersongs bei Herbstwetter

Xavier Naidoo und seine "Hammer"-Band spielten am Montagabend vor nicht ganz ausverkauftem Platz die Hits des Deutsch-Pop-Soulsängers.

Popsänger Xavier Naidoo trat in Hamburg auf der Trabrennbahn auf.
Foto: dpa/DPA

Hamburg. Es war ein würdiger Abschluss des Open Air-Event Kultursommer auf der Trabrennbahn in Bahrenfeld. Xavier Naidoo und seine "Hammer"-Band spielten am Montagabend vor nicht ganz ausverkauftem Platz die Hits des Deutsch-Pop-Soulsängers aus Mannheim. Nach Blink 182 und Unheilig war er der dritte große Künstler dieses Festivals.

In Improvisationen seiner Stücke "20.000 Meilen über dem Meer" und "Dieser Weg" beschwor er den Sommer, dabei war es herbstlich kalt und die Trabrennbahn-Fläche ein Untergrund für die Fans aus braunem Matsch. Doch die klatschten und sangen mit - vor allem, wenn es lieblich wurde bei "Ich kenne nichts (das so schön ist wie du)" oder "Und wenn ein Lied", dann gingen sogar Feuerzeuge und Wunderkerzen an.

Naidoos zwölf-Mann-starke Band spielte solide alle Genres von Reggae, Soul und Rock und fiel mit Improvisationen an E-Gitarre, Trommel und Schlagzeug auf. Naidoo selbst überraschte nur kaum, er spielte gut zwei Stunden, inklusive fünf Zugaben. Eine Botschaft des Pop-Propheten blieb im Gedächtnis: "Gib dich nicht auf". Wird gemacht. Es regnete es nicht.

 

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